Erfahrungsbericht Rhetorikwettbewerb

Vergangenen Freitag, den 10.05.19, hatte ich die Gelegenheit am 5. alljährlichen Rhetorikwettbewerb des Rotary Clubs teilzunehmen. Um 15 Uhr war es endlich so weit: Die Präsentation der Vorträge konnte beginnen! Die Veranstaltung fand in einem Bürogebäude von der Firma KANZAN statt und wurde im Verlauf von Andreas Mock und Marco Jansen, den Repräsentanten vom Rotary Club, moderiert.

Nach einer kurzen Einführung startete die erste von insgesamt zwölf Teilnehmerinnen ihren Vortrag. Die Themen und den Anlass waren im Vorhinein frei wählbar gewesen und gingen von Sterbehilfe über Visionen Europas bis hin zu den Chancen und Risiken von verschiedenen Gentechniken. Mein Vortrag befasste sich mit dem Thema: „Flagge zeigen gegen Rechts“ in Hinblick auf die anstehende Europawahl. Nachdem wir über zwei Stunden wie gebannt den Vorträgen der einzelnen Teilnehmer lauschten, kam der große Augenblick der Verkündung.

Es war eine sehr knappe Entscheidung, die der Jury nicht leicht gefallen ist. Alle Teilnehmer haben wirklich spannende und innovative Beiträge geleistet. Mein persönlicher Favorit war der Beitrag über die Zukunft Europas, der letzten Endes auch den verdienten 1. Platz belegt hat. Meine Arbeit schaffte es leider nicht auf das Podest. Welchen Platz ich am Ende genau belegte, wurde mir leider nicht mitgeteilt. Jedoch kam nach der Siegerehrung ein Teil der Jury zu mir und beglückwünschte mich zu meinem gelungenen Vortrag. Aus diesem Grund sehe ich diesen Wettbewerb nicht als verloren an. Ich konnte viele neue Erfahrungen sammeln, habe an Selbstvertrauen gewonnen und hatte außerdem viel Spaß. Aus diesem Grund würde ich den Tag, trotz meiner „Niederlage“ im eigentlichen Wettbewerb als erfolgreich bezeichnen. Ich kann es nur jedem nahelegen, im nächsten Jahr beim bereits 6. Rhetorikwettbewerb mitzumachen.

Besuch im Atelier für den Deutsch-Französischen Tag

Vor kurzem hatten die Französischkurse der Q1 die Gelegenheit ein Atelier rund um das Thema Deutsch-Französischer Tag hier in der Schule zu besuchen. Die Einleitung in das Thema hat eine Repräsentantin des Institut francais in der französischen Sprache gehalten. Ein Referent des Deutsch-Französischen Jugendwerks (DFJW) hat sich im Anschluss daran mit uns über die Bedeutsamkeit der Deutsch-Französischen Freundschaft unterhalten. Als Beispiel erwähnt er  den „alten“ Élysée-Vertrag und den erneuerten Aachener Vertrag, der am 22.01.19 offiziell von Angela Merkel und Emmanuel Macron unterzeichnet wurde. Er hat uns nach unseren eigenen Ideen gefragt, was man an der Deutsch-Französischen Freundschaft noch verbessern kann und was wir von dem neuen Vertrag erwarten und was ggf. noch geändert werden könnte. Bei dem gemeinsamen Brainstorming konnten viele Ideen erarbeitet werden, die auf die unterschiedlichsten Bereiche wie bspw. Wirtschaft und Studium angepasst waren.

Die zwei Stunden vergingen wie im Flug und zum Schluss erhielt jeder Schüler zahlreiche Broschüren über das Institut francais und das DFJW. Insgesamt kann man sagen, dass das Atelier den Schülern ganz gut gefallen hat und das wir, was die Wichtigkeit der Deutsch-Französischen Freundschaft anbelangt, nun bestens informiert sind.

Buchrezension von „Layers“

Das Buch „Layers“, geschrieben von Ursula Poznanski im Jahr 2015 handelt von dem 17-jährigen Obdachlosen Dorian. Bis vor Kurzem ist er komplett auf sich gestellt gut durch den Alltag gekommen, bis sich plötzlich sein Leben von Grund auf ändert. Er wacht neben einem toten Obdachlosen auf und hat keinerlei Erinnerung mehr an die Situation. Ein herbeieilender Mann verhilft Dorian zur Flucht und bringt ihn in eine Villa, wo sich ebenfalls viele Obdachlose aufhalten. Von nun an scheint sich sein Leben zum Positiven zu verändern. Er erhält Essen, Kleidung und sogar Schulunterricht. Ihm erscheint alles als sein persönliches Paradies, bis er eines Tages kuriose Werbegeschenke austeilen muss, wobei die wichtigste Regel lautet: Öffne niemals das Paket und gebe es ausschließlich dem Adressaten! „Buchrezension von „Layers““ weiterlesen

Buchtipp „Noah“

Der Thriller „Noah“, geschrieben von Sebastian Fitzek im Jahr 2013 handelt von einem jungen Mann, der sein Gedächtnis verloren hat und offenbar Geheimnisse kennt, die die ganze Welt ins pure Chaos stürzen könnten…
Er wacht morgens auf und er erinnert sich an nichts mehr, seine Vergangenheit ist wie ausgelöscht. Völlig verzweifelt wendet er sich an einen Obdachlosen, der ihn bei sich aufnimmt. Stück für Stück versucht er seine wahre Identität zu ergründen und stolpert im Verlauf seiner Recherche über einige Ungereimtheiten. Warum zum Beispiel ist der Name „Noah“ in seine Hand geritzt? Und warum verfolgen ihn Leute, die er noch nie im Leben gesehen hat? Langsam erkennt er, dass er Teil einer großen Verschwörung ist, die die Welt ins Wanken bringen könnte. Von dem Zeitpunkt an lässt er nichts unversucht, um die Katastrophe im letzten Moment abzuwenden. „Buchtipp „Noah““ weiterlesen

Erfahrungsbericht Jugend-Landtag NRW 2018

Der Jugend-Landtag NRW ist für interessierte Jugendliche von 16-20 Jahren. Hierbei haben sie die Gelegenheit, drei Tage lang in die Rolle eines echten Abgeordneten zu schlüpfen. Pro Kreis gibt es ein bis zwei Vertreter, die für ihren Wahlkreis in den Landtag gehen dürfen. Beim 9. Jugend-Landtag hatte ich die einmalige Chance ein Teil der CDU-Fraktion sein zu dürfen. Ich habe mich schriftlich bei Frau Dr. Peill beworben und erhielt wenige Wochen später die Bestätigung, dass ich die Vertreterin von ihr sein darf, also ging es für mich vom 28-30.06.2018 ab nach Düsseldorf. Im Laufe der Veranstaltung diskutiert man mit bis zu 200 anderen Jugendlichen über politische Themen, die vorher ausgewählt wurden. Dieses Jahr fiel die Wahl auf „Digitalisierungs-Projekte an Schulen“ und das „NRW-Ticket für FsJler und Auszubildende“.

Mein Aufenthalt begann am Donnerstagnachmittag mit einem Empfang im Landtag, wo es hauptsächlich darum ging, die kommenden Tage zu organisieren. Wir kamen in der Fraktion zusammen und legten erstmal fest, wer welches Thema behandelt. Für mich war dies das NRW-Ticket für FsJ’ler und Auszubildende. Nach der abschließenden Zimmerverteilung gingen wir geschlossen zur nah gelegenen Jugendherberge.

Der Freitag begann um 8 Uhr mit einem gemeinsamen Frühstück und im Anschluss ging es zurück in den Landtag. Der Tag  war vollständig ausgefüllt mit Fraktionssitzungen und politischen Diskussionen, der absolute Höhepunkt des Tages jedoch war der parlamentarische Abend mit den echten Landtagsabgeordneten. Meine Abgeordnete war selbstverständlich auch da und wir nutzten die Stunden, um uns auszutauschen, um mit anderen Teilnehmern und Abgeordneten ins Gespräch zu kommen und um den Abend gemütlich ausklingen zu lassen.  Weit nach Mitternacht fielen wir alle erschöpft ins Bett.

Samstag war es endlich soweit: Die über drei Stunden dauernde Plenardebatte begann. Alle Fraktionen kamen zusammen, hielten zuvor geübte Reden über ihre jeweiligen Themen und hielten zum Teil sehr hitzige Diskussionen über unsere Anträge. Die gesamte Plenardebatte wurde live ins Internet übertragen. Die Atmosphäre war atemberaubend und ausgelassen, wir alle waren uns einig: Das war mit Abstand der schönste Moment des gesamten Aufenthaltes. Nach einem nicht verpflichtenden Abschlussgottesdienst ging es auch für die Letzten von uns nach drei ereignisreichen Tagen zurück nach Hause.

Abschließend lässt sich sagen, dass der Jugend-Landtag eine einmalige Erfahrung war, geprägt durch wirklich tolle Reden und ambitionierten Menschen, die tatkräftig unsere Landespolitik unterstützen und weiterbringen wollen. Die allgemeine Organisation war Dank des Helferteams hervorragend. Hiermit bedanke ich mich herzlich bei Frau Dr. Peill für diese unglaubliche Chance und kann den Jugend-Landtag wärmstens jedem empfehlen, der daran Interesse hat!

 

Schulfest: Das Aulaprogramm

Foto: TOM

Das Aulaprogramm begann um 10 Uhr mit einem Auftritt unseres Chors mithilfe der tatkräftigen Unterstützung des Chors aus Saint-Amand-les-Eaux, die zur Zeit bei uns zu Gast waren, und natürlich unserer Bläserklasse unter der Leitung von Herrn Reinkober.Sie eröffneten das Schulfest, was dieses Mal Europa als Thema hatte, mit der Europahymne. Im Verlaufe der gesamten Veranstaltung wurden neue Projekte unserer Schule vorgestellt, wie bspw. „ Das grüne Klassenzimmer“ oder eine bilinguale Projektwoche im kommenden Jahr. Des Weiteren wurden verschiedene Auszeichnungen verliehen, u.a. die Urkunden für unsere Schwimmmannschaft. Zwischendurch gab es immer wieder sehr schöne Auftritte unseres Chors, wie z.B. der Song „Hallelujah“, der von der Q1 gesungen wurde. Der erste Teil des Aulaprogramms endete schließlich um 11:30 Uhr.